Montag, 26. Oktober 2020

Eine neue Guillotineklausel im Rahmenabkommen mit der EU

Das Rahmenabkommen der Schweiz mit der EU ist aus mehreren Gründen abzulehnen. Dazu gehört eine neue Guillotineklausel. Gemäss Kritikern würde in der Europapolitik damit eine Linie überschritten, von der die Schweiz kaum mehr zurückkönnte. Die neue Guillotineklausel habe zur Folge, dass das Rahmenabkommen faktisch unkündbar werde. Gemäss Entwurf des Rahmenabkommens käme die neue Guillotineklausel zur Anwendung, wenn die Schweiz dieses kündigt. https://www.nzz.ch/schweiz/warum-die-guillotine-im-eu-rahmenvertrag-fuer-aengste-sorgt-ld.1582834

Samstag, 26. September 2020

SRF News: Das Rahmenabkommen mit der EU ist klinisch tot

Das Rahmenabkommen mit der EU ist klinisch tot
Nach Ansicht der Sozialpartner kann das Rahmenabkommen in seiner heutigen Form nicht unterschrieben werden.
https://www.srf.ch/news/schweiz/sozialpartner-winken-ab-das-rahmenabkommen-mit-der-eu-ist-klinisch-tot?wt_mc_o=srf.share.app.srf-app.email

Mittwoch, 29. April 2020

«Es wird für Banken und Wirtschaft bleibende Veränderungen geben»

In der Wirtschaft sei die Unsicherheit gross, sagt der abtretende UBS-CEO Sergio Ermotti. Aber er gibt sich für die mittlere Frist optimistisch.
SRF News: Wie lange kann diese unsichere Situation noch andauern?
Sergio Ermotti: Momentan ist es sehr schwierig, Prognosen zu machen. Wir wissen, dass alles möglich ist. Es gibt die Hoffnung, dass man besser mit der Situation umgehen kann, je mehr Zeit vergeht. Ich glaube aber, dass die wirkliche Lösung des Problems erst dann gefunden wird, wenn es eine Impfung geben wird, wenn sich die Leute wieder sicherer fühlen können.

Dienstag, 7. April 2020

BAG-Koch: «Wir befinden uns maximal in der Hälfte».

Die Kurve der Neuansteckungen flacht ab: Nach täglich über 1000 neuen Covid-19-Fällen in den letzten Wochen waren es am Dienstag noch 590. Für Entwarnung ist es laut Daniel Koch vom BAG zu früh. Das Problem sei noch längst nicht gelöst. 412 Personen müssten immer noch auf den Intensivstationen beatmet werden.
Die jüngsten Zahlen geben immerhin Anlass zur Hoffnung. Die Zahl der nachgewiesenen Covid-19-Infektionen ist innerhalb eines Tages um 590 auf 22'242 Fälle gestiegen. Gestern Montag waren es 552 neue Fälle gewesen. In den vergangenen beiden Wochen waren im Durchschnitt jeweils rund 1000 neue Infektionen gemeldet worden. https://www.tagesanzeiger.ch/wo-steht-die-schweiz-in-der-corona-krise-820712839469

Donnerstag, 2. April 2020

Sterberaten und Covid-19 Infizierte in der Schweiz

Stark erhöhte Sterberaten treten bei älteren Leuten ab 50 Jahren auf. Bei jüngeren Leuten gibt es viele Erkrankte und Infizierte mit Symptomen ohne tödlichen Verlauf.
Weitere Informationen: https://www.bag.admin.ch/bag/de/home.html

Mittwoch, 1. April 2020

Hygienemasken: Bund widerspricht sich selbst.

Wenn gemäss BAG nur Kranke in der Öffentlichkeit Masken tragen sollten, wer weiss denn schon, dass er infiziert ist, wenn er noch keine Symtome hat und eine Maske tragen sollte ? Sicher ist sicher. Ein geringer Schutz ist besser als kein Schutz. Die Bevölkerung wurde über den Epidemieplan des Bundes nicht genügend informiert. 

Sinn und Zweck des Maskentragens umstritten – das Bundesamt für Gesundheit (BAG) widerspricht sich selbst. Im Pandemieplan von 2018 ist noch die Rede davon, dass Schutzmasken das allgemeine Infektionsrisiko reduzierten. «Mister Corona» Daniel Koch (64) sagt hingegen in der aktuellen Krise: «Es ist nicht nachgewiesen, dass Gesichtsmasken einen zusätzlichen Schutz bringen.»
Diese Argumentation stösst auf wenig Verständnis. Die Kommunikation des BAG sei seltsam, kommentiert Martullo-Blocher. «Es stimmt einfach nicht, was sie sagen. Hygienemasken wurden in Amerika umfangreich auf die Übertragung von Viren getestet. Der Schutz war über 95 Prozent.»
Der Bund wusste genau, wie viele Schutzmasken im Ernstfall gebraucht werden. Trotzdem herrscht nun Masken-Mangel. Der Pandemieplan des Bundes hat genau festgelegt, wie viele Schutzmasken die Gesundheitsinstitutionen für den Ernstfall lagern sollen. Spitäler sollen demnach mindestens so viele Masken lagern, wie man für viereinhalb Monate Normalbetrieb braucht.