Freitag, 8. Januar 2010

SP-Filz verursacht Postdebakel.

Die gegenwärtige Krise in der Führung der Schweizerischen Post ist dem Parteienfilz , wie es scheint der SP, zuzuschreiben. Als verantwortlicher Minister hat "lame duck" Bundesrat Leuenberger im April 2008 den offenbar umstrittenen  Verwaltungsrat Claude Béglé auf Empfehlung der befreundeten SP-Politikerin und Headhunterin Doris Aebi als Verwaltungsrat angestellt und später in das Amt des Verwaltungsratspräsidenten gehoben. Die Presse berichtete, dass die Parteikollegin von Bundesrat Moritz Leuenberger, Doris Aebi, als Inhaberin der Executive Search Firma «Aebi+Kuehne AG» Béglé für den Posten des Post-Verwaltungsrats vermittelt hatte.
Vetternwirtschaft sind oft die Ursache, dass Leute in Positionen gehoben werden, in denen sie falsch am Platze sind. Nun ist Leuenberger am Zug. Es wird sich zeigen, wer gehen muss, Béglé oder Leuenberger  nachdem an der Spitze der Post soviel Unruhe entstanden ist. Vielleicht ist das Ganze gar nicht so schlimm, wie die Medien das berichten. Letztendlich bleibt aber die Tatsache, dass Leuenberger Schwierigkeiten mit der Kommunilation hat und nach soviel Amtsjahren endlich den Hut nehmen sollte.

Kommentare:

  1. Im Club des Schweizer Fersehens von Dienstagabend wurde der Fall Béglé diskutiert. Herr Béglé hat einen sehr guten Eindruck gemacht und sich und die Probleme und Strategien der Post gut erklärt. Er hatte einen guten Auftritt und wirkte bestimmt und vertrauenswürdig. Die Medien haben übertrieben und habne hier etwas aufgebauscht. Die Diskussionsrude im Club war gut besetzt und es wurde sachlich diskutiert und wenig polemisiert.

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  2. Béglé hätte sich fast gerettet, wenn da nicht die Indienaffäre wäre. Fragt sich, ob er das überstehen wird.

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