Mittwoch, 10. Dezember 2008

Polit-Theater um Bundesratwahl.

Es ist beruhigend, dass Herr Maurer in den Bundesrat gewählt worden ist. Maurer ist ein intelligenter und arbeitsamer Mann, der manchem "Studierten" mit Talent, Leistung und Wissen haushoch überlegen ist. Es ist eine Qualität der Schweiz, dass der arme Bergbauersohn den harten Weg nach ganz oben schaffen konnte. Die Strategie der Linken, die SVP politisch zu schwächen, ist gescheitert. Der frisch-gebackene Bundesrat Maurer vertritt den SVP-Mainstream um Blocher, der zwar nicht mehr Bundesrat wurde, aber weiterhin Parteipolitik betreiben wird. Hoffentlich bleibt der scharfsinnige Blocher der Schweizer Politik noch lange erhalten; der EU-Beitritt ist noch nicht vom Tisch.
Das gescheiterte und beschämende Polit-Theater und die Personen-diskriminierende Hetze der Linken wurde heute schamlos entlarvt und besiegt. Der SVP-Mann Hansjörg Walter hatte mitbekommen, dass er heimlich als Sprengkandidat aufgestellt wurde und hat vor der Wahl erklärt, dass er nicht zur Verfügung stehe. Trotzdem hat die Links-Koalition mit CVP-SP-Grünen aus Sturheit und Protest die Rückkehr zur Konkordanz mit dem Sprengkandidaten Walter verhindern wollen. Dieses parlamentarische Kasperlitheater kam bei der Schweizer Bevölkerung schlecht an, insbesondere die giftigen Beschimpfungen und Zweifel an der Integrität der Person Ueli Maurer durch die Grünenfrau Frösch und die SP-lerin Weiss.

Kommentare:

  1. Aber, aber - es empfiehlt sich vor dem Kommentieren die Ideologie von der Brille zu putzen. Die Linken wollten Walter nur wählen, damit er die Ablehnung erklärt. Dann wäre die SVP in der unangenehmen Position gewesen, Maurer nicht noch einmal bringen zu können. Mit Sturheit hat das nichts zu tun. Das nennt man Taktik. Wenn auch eine gescheiterte.

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  2. So war es wirklich:
    Walter war für viele gemässigte Linke eine akzeptable Alternative zur Wiederherstellung der Konkordanz. Das Risiko bestand darin, dass Walter ablehnen würde und dass damit eine eventuell ungewollte Eigendynamik entstehen würde (neue Kandidaten hätten aufgestellt werden müssen). Natürlich haben nicht wenige der "linken Koalition" in böser Absicht auf die Ablehnung der Wahl durch Walter gehofft, um so der SVP zu schaden. Nachdem Walter in vornherein die Ablehnung ankündigte, haben viele der Linken ihn trotzdem auf den Zettel geschrieben, weil sie insgesamt spekulierten, dass er als Bauernpräsident von der SVP am Ende doch akzeptiert würde. Seppü aus Hochdorf.

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  3. Jäger hat wohl Scheuklappen an und wenig politisches Verständnis, wenn er meint die Linke hätte eine Taktik gehabt. Wir Linken sind nicht geeint und können niemand auf eine Taktik verpflichten. Walter wurde im Geheimen schon drei Tage vor der Wahl als Sprengkandidat allen SVP-Gegnern empfohlen.

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