Das Abkommen Berns mit der EU (Teil-Integration / Institutionelles Abkommen / Rahmenvertrag / Unterwerfungsvertrag / „Bilaterale III") gibt Einwanderern aus der EU ein Daueraufenthaltsrecht. Das würde eine noch grössere Masseneinwanderung hervorrufen.
Das EU-Abkommen umfasst 1800 Seiten und tausende von verlinkten EU Paragrafen. Eine der problematischsten Punkte betrifft die Personenfreizügigkeit, die ausgeweitet werden soll.
Eine Zahl wirft jetzt schon hohe Wellen: schätzungsweise bis zu 690000 Personen wären fünf Jahre nach der Übernahme der neuen Personenfreizügigkeitsregel der EU auf einen Schlag berechtigt, sich dauerhaft in der Schweiz niederzulassen. Das sorgt für reichlich Spekulationen, welche Folgen das für die Schweiz hat. Reiner Eichenberger, Wirtschaftswissenschaftler und Astrid Epiney, Rechtswissenschaftlerin, beide von der Universität Fribourg, schätzen ein. Lesen Sie den Artikel in 20 Minuten.
Der neue EU-Vertrag und die Diskussion über Migration bewegt viele Menschen mit Migrationshintergrund.
AntwortenLöschenFünf Personen aus der Community erzählen, wie sie als Migranten die Stimmung in der Schweiz erleben.
Manche finden die Debatte gefährlich, weil sie Vorurteile neu entfacht.
Andere warnen vor einem sozialen Abstieg der Schweiz. Die Diskussion über Migration und den EU-Vertrag schlägt hohe Wellen: Der neue Deal, den Bern mit Brüssel ausgehandelt hat, räumt rund 690’000 EU-Bürgern künftig ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht in der Schweiz ein. Für viele bedeutet das: Die Befürchtung der «Masseneinwanderung» rückt wieder in den Fokus.
https://www.20min.ch/story/einwanderung-die-schweiz-soll-nicht-wie-meine-alte-heimat-deutschland-enden-103459531